Ideal für Holz und Stahl

Stahl- und Holzhändler setzt auf Planenhallen aus Oberösterreich
Zur 185-jährigen Unternehmensgeschichte von Weyland, St. Florian am Inn, passen die Schlagworte „vielfältiger Wandel“: Einst gegründet als kleines Kramergeschäft von August Weyland in Schärding, etablierte sich der Betrieb in fünfter Generation als Stahl- und Holzanbieter. 100.000 Lagerartikel wollen überdacht werden – dafür hat Weyland die bereits dritte Modular-Halle im September 2018 fertiggestellt.


Holz oder Stahl? Das ist bei Weyland keine Frage. Man hat einfach beides im Sortiment – eine nicht alltägliche Kombination, die das Unternehmen aus Oberösterreich als besonderes Merkmal kenn-zeichnet. „Im Laufe der Zeit hat man Synergien genutzt, sich nach dem gerichtet, was der Markt verlangte“, erläutert Geschäftsführer Otto Weyland jun. die Geschäftsentwicklung. Das Sortiment hat sich dahin gehend vielfältig entwickelt: von Aluminium über Stahl hin zu dekorativen und konstruktiven Holzprodukten. „Der Anteil am Holz-sortiment ist mit 15 % überschaubar, wächst aber“, informiert Wey-land jun. 2018 generierte man damit einen Umsatz von 43,7 Mio. €.
 
Zur Weyland-Gruppe zählen mehrere Unternehmen. Der hauseigene Fuhrpark verfügt über 70 Lkw und ermöglicht dadurch eine rasche Kundenbelieferung innerhalb von 24 Stunden. Für die Tischler fertigt man auf Wunsch nicht nur den Zuschnitt, sondern auch den Korpus. 160 verschiedene Dekore gehören zum Weyland-Repertoire. „Wir erneuern die Kollektion alle drei Jahre – die Zyklen werden immer kürzer“, informiert Prokurist und Holzwerkstoffs-Leiter Johannes Ritzberger-Moser. Um seine Produkte zu lagern, hat Weyland die mittlerweile dritte Modular-Halle am Hauptstandort in St. Florian aufgestellt. Der jüngste Neuzugang wurde aufgrund der Installation einer Automatisierungsanlage zum Kommissionieren von Platten errichtet und dient derzeit als Pufferlager. „Wir haben nach einem flexibel gestaltbaren Hallensystem gesucht, daher entschieden wir uns für eine Halle von Modular“, beschreibt Weyland jun. „Zu den Entscheidungskriterien zählten auch die erhöhten Anforderungen an die Brandschutztechnik bei der Holzlagerung“, sagt Ritzberger-Moser. Modular Hallensysteme aus dem Innviertel hält mit seinen Giebelhallen Lösungen parat, die ein Maximum an Leistung, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität versprechen. Die frei gespannten, feuerverzinkten Stahlfachwerkkonstruktionen produziert Modular in Spannweiten von 10 bis 80 m im eigenen Werk und liefert diese nach Österreich, Deutschland und darüber hinaus. Bespannt werden die Hallensysteme mit in Deutschland gefertigtem Planenmaterial aus PVC-beschichtetem Polyestergewebe. Aufgrund der Lichtdurchlässigkeit der Bespannung und der weißen Innenseiten im Dachbereich erhält die Halle Tageslichtcharakter. Dadurch reduzieren sich Betriebs- und Investitionskosten für die Beleuchtung auf das Nötigste.

Autarkes Innenklima
Da es bei ungeregelter Luftzufuhr zu Nebeleinzug oder Feuchtigkeit kommen kann, stattet Modular seine Hallen nicht nur mit einfachen Windnetzen oder Luftöffnungen an den Längsseiten aus, sondern verbaut elektrische Belüftungsklappen, die mit einem Ventilationssystem steuerbar sind. Auf diese Weise erreicht man ein autarkes Innenklima ohne ungeregelte, feuchte Luftzufuhr, was bei der Lagerung von Holzprodukten eine wichtige Rolle spielt.

Quelle: Holzkurier.com | 04.19